
Tiny Vault 4GB Review
Als nächstes in unserer USB-Stick Review Reihe, geht es dem SONY Micro Tiny Vault mit 4GB an den kragen. Der wirklich winzige und ultraflache USB Stick ist ein Genuß für die Augen. Leider ist dieser nicht so ganz billig. Der Stick war mit einigen SONY U3 Programmen beladen, die ich als erstes in den Himmel formatiert habe. (>>Anleitung zum löschen der nervigen U3 Applikationen findet ihr hier!)
Die 4GB Version schlägt schon mit ca. 13- 14€ zu Buche, für das bereits bei der Konkurrenz 16GB Produkte für das selbe Geld erhält aber halt nicht in solch einem “micro tiny” Design!
Der wirklich winzige und stylische Testkandidat in diesem Review wurde von mir mit dem FAT32 Dateisystem formatiert. Getestet wird er mit unserem Standard Benchmark Tool H2testw von heise (www.ctmagazin.de).
In diesem Review, werde ich auch unterschiedliche Dateisysteme mit dem Stick austesten. Diese wären FAT, FAT32, NTFS und Vista’s neues exFAT, das extra für Wechseldatenträger entwickelt wurde.

Sony Micro Tiny Vault Serie
Zum Testaufbau:
Getestet wird an einem Toshiba U400 Notebook mit Vista Business. Als erstes, wird der Tiny Vault von Sony mit dem Fat Dateisystem getestet, die Größe der Testdatei beträgt 128 Mbyte.
Später werde ich auch auf die Zuordnungseinheit im SuperKato Forum eingehen und wie man diese optimal für sich auswählt.
Testresultate:
FAT – formatiert:
Schreibrate: 3,94 MByte/s
Leserate: 12,0 MByte/s
FAT32 – formatiert:
Schreibrate: 4,03 MByte/s
Leserate: 11,8 MByte/s
NTFS – formatiert:
Schreibrate: 3,94 MByte/s
Leserate: 11,6 MByte/s
exFAT – formatiert:
Schreibrate: 4,07 MByte/s
Leserate: 11,3 MByte/s

Peformance Überblick: USB Stick Dateisysteme
Wie man nun sieht, sind die Peformanceunterschiede nicht signifikant bei einer Testdatei von 128 MB. Es bringt also weder Vor- oder Nachteile was die Leistung angeht.
Man sollte sich aber im klaren sein, das dass NTFS Format unter Apple’s Mac OS X nicht beschrieben werden kann, was einen User dazu zwingend zum Fat32 Dateisystem bringt. FAT ist meiner Meinung nach outdatet und sollte gemieden werden.
Mit einem FAT32 formatierten USB Sticks hat man dann natürlich das Problem mit der 2GB Dateibeschränkung, die das Kopieren von großen Dateien ohne ein Aufteilen bzw. “Splitting” unmöglich macht. Das neue exFAT System nutzt hingegen den Stick schonender als NTFS ,um eine lange Lebenslaufzeit zu garantieren. Leider funktioniert das exFAT System nur unter Vista SP1 Systemen.
Meine Empfehlung: Ein Stick mit NTFS für alle Windows und Linux Systeme (ab XP) und ein seperater Stick der FAT32 formatiert ist für alle anderen Betriebssysteme. Wer sicher ist, das er niemals seinen Stick mit Dateien beladen wird, die größer als 2048 Mbyte sind kann sollte nur das FAT32 System nutzen und im Ausnahmefall zu einem Splitter wie z.B. “hjsplit” greifen.
Fazit:
Wie man sieht, liegt die Schreibgeschwindigkeit des SONY Sticks bei etwa 4 MByte/s und die Lesegeschwindigkeit bei ca. 11,5 bis 12 Mbyte/s. Das sind ganz akzeptabele Office Resultate aber technologische Meisterwerte sind das nicht, dazu ist die Schreibgeschwindigkeit mit 4 Mbyte/s viel zu mager, hier würde ich mir an dieser Stelle mind. 8 Mbyte/s wünschen.
Dennoch, erhält der SONY Micro Tiny Vault mit 4 GByte Speicherplatz die SuperKato Kaufempfehlung, da er mit seinen Abmessungen und “micro tiny” Design besticht.
Falls man vorhat ein Live Betriebssystem wie Ubuntu auf seinen USB-Stick zu installieren, würde sich der Sony Micro Tiny Vault super dafür eignen, da er auf Grund seiner kleinen Abmessungen nicht störend von einem Notebook Steckplatz etc. rausragt.
Seit heute gibt es auch einen neuen USB Stick est update!