Review und Test: Apple’s Magic Mouse – Design Vs Ergonomie

Apple-Magic-Mouse-Review

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Hi, nach einiger Zeit melde ich mich doch mit einem Test wieder. Ich hatte DIE Grippe :)

Heute habe ich für euch im Review ein Schmuckstück, ein wahrliches Design Wunder  – Die MagicMouse von Apple!

In diesem Test, will ich etwas zur der Ergonomik der Maus und dem Grund wieso ich sie wieder zurückschickte objektiv Auffassen und gerne mit euch darüber diskutieren.

Zur Magic Mouse von Apple:

1. Design, Hard- & Software

Die Magic Mouse kostet im Apple Store 69€ (69$ US) und man kann von Glück sprechen, wenn man eine ab bekommt. Unboxing Videos gibt es in Youtube genug, daher werdet ihr hier keins finden. Die Maus hat wie die Mighty Maus eine große Taste, die praktisch die gesammte Oberfläche der Maus einnimmt. Zusätzlich, ist in der Oberfläche noch ein Touch-Sensor-Fläche verbaut, mit der es Möglich ist verschiedene Gesten wie z.B. Wischen, Scrollen mit Momentum, Zoom, Klick links und rechts durchzuführen.

Im Verpackungsinhalt, befindet sich nur die Maus und 3 kleine Heftchen wovon eine die Anleitung ist. Die Software wird mittels Wireless-Mouse-Update automatisch ab Mac OS X 10.5.8 installiert.

Das Design ist wirklich super gelungen. Es passt zu aktuellen Macbook, Macbook Pro und iMac Generation. Die Oberfläche besteht aus Plastik, die Unterseite aus elox. Aluminium. Die Spaltmaße sind wirklich super, dies führt zu einem sehr wertigen Eindruck. Die Magic Mouse liegt auf zwei Kunststoffschienen auf. Diese bestehen nicht wie bei anderen Herstellern aus Teflon, so dass man bereits nach einem Arbeitstag sehr deutliche Abnutzungsspuren erkennen kan. Es empfiehlt sich ein Mousepad wie z.B. das iPad Pro anzuschaffen um die Abnutzung zu minimieren.

[Galerie nicht gefunden]

Auch gibt es ein Problem mit Holztischen, die eine nicht komplett plane Oberfläche haben, sic haber so anfühlen. So etwas entsteht z.B., wenn der Tisch eingelagert wurde im Keller. Durch Temparaturunterschiede entstehen sodurch ganz leichte Wellenformen an der Oberfläche. Dies führt dazu das die Magic Maus auf dem Tisch leichtes Spiel hat und “wackelt” und nicht wie andere Mäuse die eine Drei-Punkt Auflage besitzen plan und fest auf dem Tisch sitzen.Wie gesagt, ist es kein Problem bei Glastischen oder bei Verwendung eines Maus-Pads.

Weiter gehts mit dem Innenleben. Die Maus kommuniziert mittels Bluetooth, was bei mir und meinem Macbook Pro 13 wirklich einwandfrei ohne irgendwelche Abbrüche der Verbindung funktioniert hat. Hier also ein dickes Plus an Apple! Die Maus ist nicht schwammig und hat keine “communication lags”. Versorgt wird die Magic Mouse mit 2 AA Batterien, die parallel geschaltet sind und wahrscheinlich mit einer internen Spannungsausgabe auf 1,5 – 3V geregelt wird.

Die Lebensdauer der Maus wird von Apple mit einigen Monaten (3) angegeben, was für mich allerdings sehr unrealistisch scheint. Nach 3 Tagen ging die Statusanzeige der Batterie in Mac OS X runter auf 83% was so ca. 1 Monat an Lebensdauer entspräche. Bei Nichtnutzung, wird die Maus automatisch nach einer Zeit in den Stand-By Modus gefahren, im Regelfall, kann man die Maus auch mittels des On/Off Schiebeschalters an der unterseite abschalten.

Wie gesagt verlief die Installation via Bluetooth reibungslos. Mein Notebook mit Windows 7 allerdings, konnte nicht viel mit der Maus anfangen, dort funktionierte es erst nach ein paar Tricks rund um den Toshiba HID Treiber meines Notebooks. Funktionen des Touch-Sensors, werden dort allerdings nicht unterstüzt.

Die Funktionsreichweite der Maus betrug 5-6Meter “Luftlinie”, was üblich ist für Bluetooth Mäuse.

2. Ergonomie

Nach dem die anfängliche Euphorie vergangen ist, fing der Schmerz im Handgelenk an. Ich habe relativ mittel große Hände und die Maus ist einfach für eine Gesunde Handauflage zu niedrig. Dabei ist es egal wie ich die Stellung meiner Hand verändere, egal ob locker aufgelegt, Tiger-Kralle oder mittlere Auflage. Das Problem ist wirklich der anhand der Bilder zu sehende freie Spielraum von Handinnenfläche und Mausoberfläche (siehe auch Vergleich zur “ergonomischeren” Maus).

Seit es Anfang der 90er erste Probleme mit dem RSI Syndrom =  Repetitive Strain Injury (Wikipedia Informationen über das RSI-S) Syndrom bekannt worden, wurde jeder Hersteller von Eingabegeräte dazu verpflichtet Informationen bereitzustellen, die ein ergonomisches Arbeiten mit den Geräte ermöglichen soll, sowie auch Gelenkübungen zur Entspannung von Hand, Nacken, Rücken etc. .

Im Klartext, will über die wirklich miese Ergonomie der Maus aufmerksam machen und das Design nicht alles ist! Nach wirklich wenigen Stunden arbeiten, habe ich nicht glauben wollen, das sich da wirklich ein Schmerz in meinem Handgelenk ausbreitet, der meiner Meinung nach bei wirklicher Dauernutzung zu einer Sehnenscheid Entzündung führen kann. Wer sowas mal hatte, weis wie Schmerzhaft diese Krankheit ist und es ist auch kaum jemanden bewusst, das Leichtsinnigkeit im Bezug zu ernsthaften Gelenksentzündungen, sehr langwierige Folgen haben können wie z.B. totaler Ausfall der Gelenksfreiheit bis hin zu Knochenkrankheiten.

In diesem Punkt – der Ergonomie in Verbindung mit Eingabegeräte, bin ich wirklich sehr intollerant, da dies ein ernsthaftes Thema ist, das jedoch kaum Beachtung in der Nutzerwelt der IT Community findet obwohl diese Ignoranz später zu schweren Gelenksschäden führen kann.

Jedenfalls Back 2 Topic! Die Maus hat mich im Sinne der Ergonomie nicht befridigen können bzw. war ein andauerndes nicht schmerzhaftes Arbeiten unmöglich, so dass ich die Magic Mouse wieder einpackte und meine alte unspektakuläre aber ergonomischere Maus wieder auspackte.

3.Fazit

Nach Stunden Forum-Suche und Informationsbeschaffung über das richtige Arbeiten mit der MagicMouse von Apple, bin ich doch erfolglos zu einem Resultat gekommen. Entweder hat man Glück und die Maus passt einem wie angegossen oder man leidet wie ich! Kaum vorzustellen wie jemand mit wirklich großen Händen mit dieser Maus arbeiten will.

Optisch ein absoluter Leckerbissen nur leider zu teuer als Design Objekt das den Schreibtisch schmückt.

Ein Manko sind auch die fehlenden Seitentasten, die aber aufgrund der neuen Touch-Funktionen meiner Meinung nach ein erträgliches Opfer waren. Meine Endbewertung spalte ich daher für einmal die jenigen die mit der Ergonomie klar kommen und die jenigen, die es nicht tun.

> Typ1: Kommen mit Ergonomie der MagicMouse klar:

5 von 5 Sternen = SEHR GUT & somit auch absolute Kaufempfehlung von mir! Das Super Scrollgefühl mit Momentum ist ein tolles erlebnis am Mac und bringt so manchen iPhone Nutzer auch am Mac ein gewohntes Gefühl beim navigieren durch Websites zurück! Das hin und her Sliden mittels Zwei-Finger-Wischen ist auch eine schöne Sache, auch wenn die Maus in diesem Moment losgelassen werden muss. Für 69€ im Bezug auf Innovation und super Verarbeitung ein gutes Preis- /Leistungsverhältnis!

> Typ2: Kommen mit der Ergonomie der MagicMouse von Apple nicht klar:

2 von 5 Sternen = Mangelhaft & somit auch KEINE KAUFEMPFEHLUNG von mir! Die Maus liegt schlecht in der Hand, ist für evtl. Folgeschäden im Handgelenk zuständig und kostet immerhin 69€ dafür das man sie nicht richtig benutzen kann! Zurücksenden! Keine Kompromisse sollte man bei der Ergonomie machen, man kauft ja auch kein Auto in dem man unbequem sitzt. Hier muss auf jedenfall von Apple nachgebessert werden.

Manko’s sind die sich schnell abnutzenden Schienen und die relativ kurze Lebensdauer der Batterien.


Ich begrüße Diskussionen im Forum und Verbesserungsvorschläge.

Euer SuperKato Team!

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